PiaggioEs begann am 5. September 1882 als Enrico Piaggio den Kauf einer Parzelle Land in Sestri Ponente, Genua, unter Dach und Fach brachte, das ihm als Holzlager dienen sollte. Enrico zur Seite stand sein junger Sohn Rinaldo, bis er sich 1984 aufmachte, um Società Piaggio zu gründen, mit der Aktivitäten im Schiffbau aufnahm. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wandte sich Rinaldo dem Bau von Eisenbahnwaggons zu.
Der größte Schritt nach vorne jedoch kam durch den gerade noch im Aufbau befindlichen Luftfahrtsektor. Rinaldo umgab sich mit Top-Technikern und so unternahm die Firma, im Jahr 1916, erste Schritte in der Luftfahrt. 21 weltweite Preise wurden zwischen 1937 and 1939 durch Flugzeuge und Flugzeugmotoren gewonnen, die in dem neuen Werk in Pontedera gebaut wurden. Dies galt schon damals als Nachweis für die Qualität der Piaggio-Produkte.
The Der 2. Weltkrieg brachte überall Verwüstung und Chaos und auch das Werk in Pontedera war am Ende des Krieges total zerstört.
In der Nachkriegszeit wieder auf die Füße zu kommen war schwer, aber schnell beschloß Enrico Piaggio - Rinoaldo's Sohn, der nun die Leitung des Werkes in Pontedera innehatte, den Flugzeugbau aufzugeben und die Produktion umzustellen, um die steigende Nachfrage nach Transportmitteln zu befriedigen, welche die Mobilitätsprobleme in dem mit der Last des Neuaufbaus nach dem Kriege kämpfenden Landes mit sich brachten.
Der Prototyp eines Motorrollers mit Spitznamen "Paperino" (=Donald Duck) wurde produziert, aber Enrico fand keinen Gefallen an diesem und gab das Projekt an Corradino D'Ascanio zu einer vollständigen Überarbeitung weiter. Und, im Jahr 1946, wurde die Vespa geboren!
1956, feierte Piaggio die Produktion der Einmillionsten Vespa, die das Laufband verlassen hatte und Enrico Piaggio's Traum war Wirklichkeit geworden ... die gesamte italienische Nation war, zum allerersten Mal, mobil geworden.
Im Fahrtwasser des Erfolges der Vespa begann im Jahr 1948 die Produktion der APE, einem Fahrzeug, das half, die wirtschaftlichen Aktivitäten im Nachkriegs-Italien zu forcieren.
Die sechziger Jahre sahen den weltweiten Siegeszug des Phänomens Vespa. In den zwanzig Jahren zwischen 1946 und 1965, dem Jahr, in dem Enrico Piaggio starb, wurden mehr als 3 Millionen Vespas hergestellt.
Im Jahr 1967, kam Ciao auf den Markt; ein Moped, das einen Quantensprung in Technologie und Stil im Sinne von "ultraleichter" motorisierter Mobilität bedeutetet.
Im Laufe der Zeit wurden Ciao immer neue Mofas zur Seite gestellt (Boxer, Bravo, Sì - um nur die bekanntesten zu nennen), die ganze Generationen von Jugendlichen das erste Gefühl von motorisiertem Fahren vermittelten.
Zu Beginn der achtziger Jahre hatte sich Piaggio zu einem Industriekonzern entwickelt, dessen Handels- und Produktionsaktivitäten sich über einen großen Bereich erstrecken: von Motorrollern über Mofas, Motorräder, Fahrrräder und Autoteile hin zu Leichttransportern wie der APE und dem Porter. Auch das österreichische Traditionsunternehmen Puch wurde im Jahr 1987 in die Piaggio Gruppe aufgenommen.
Die neuen Motorroller der Neunziger wurden mit Namen wie Sfera, Quartz, Zip und Skipper getauft und mit Motoren im Bereich von 50 bis 150 Kubikzentimeter ausgerüstet. Diese wurden speziell für die neue Generation der Motorroller-Fahrer gebaut und zeichneten sich durch den zentral untergebrachten Motor, Automatikschaltung und die Plastikverkleidung über dem Stahlrahmen aus.
Im Jahr 1994 brachte Piaggio die Hexagon heraus, die einen herausragenden Erfolg feierte und einen Meilenstein im Segment der "Gran Turismo"-Motorroller bedeutete. Dieser Motorroller-Typ wurde zu einem richtigen sozialen Phänomen und gipfelte im Jahr 2000 in der Klasse der Großraum-Motorroller und speziell in der Geburt des X9, dem "Flaggschiff" der Piaggio-Flotte.
Dank seiner Spitzentechnologie und des edlen Designs läutet der X9 - auch in der 500ccm-Version - eine neue Ära unter Motorrollern ein und bietet sich als die ideale Alternative zu Motorrad oder Auto an.
Und Piagggio's Mission geht weiter: weltweit führend in der Befriedigung des Bedarfs an leichten innerstädtischen Transportmitteln zu sein und mit innovativen und hochwertigen Produkten einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität zu leisten. |

